OWL schneidet in Bertelsmann-Studie nicht gut ab
Die Gütersloher Bertelsmann Stiftung attestiert Ostwestfalens Kreisen und der Stadt Bielefeld einen großen Lernbedarf. In einer neuen Studie über die Lernbedingungen in Deutschland schneidet die Region unterdurchschnittlich ab.
Besonders schlecht fällt das Ergebnis im »Deutschen Lernatlas« für den Kreis Lippe aus. In nahezu allen untersuchten Kategorien - dem schulischen, beruflichen, sozialen und persönlichen Lernen - bleiben die Lipper weit hinter den Resultaten anderer Kreise in Deutschland zurück und landen in der Studie auf Rang 144 - dem letzten Platz. Nur wenig besser schneiden die Kreise Paderborn (Rang 113), Gütersloh (116), Minden-Lübbecke (138) und Herford (140) ab. In der Kategorie »Ländliches Umland« erzielte der Kreis Höxter Rang 52 von 81 vergleichbaren Landkreisen. Bei den 56 mittelgroßen und kleinen Großstädten belegt die Stadt Bielefeld Rang 38.
Der »Deutsche Lernatlas« veranschaulicht den Stellenwert des Lernens in den 412 deutschen Kreisen und kreisfreien Städten und illustriert, inwieweit eine Kommune über die Lernvoraussetzungen verfügt, um wirtschaftlich und sozial erfolgreich zu sein. Dazu hat die Bertelsmann Stiftung keine eigenen Daten erhoben, sondern vorhandene Statistiken zu neuen Fragen kombiniert. Insgesamt wurden mehr als 300 Kennzahlen aus unterschiedlichen Quellen geprüft. Nach einem in Kanada entwickelten mathematischen Verfahren wurden daraus 38 Kennzahlen ausgewählt, die besonders aussagekräftig für die Lernbedingungen vor Ort seien und für nahezu alle Kommunen verfügbar sind. Diese wurden zu einem Gesamtindex kombiniert, der abbildet, wie gut die Entwicklungschancen der Bürger in verschiedenen Lebensbereichen, Lernformen und Lernorten sind.
Die Methode hat ihren Preis. Wichtigster Datenbestand für die Kategorie »Schulisches Lernen« etwa waren die Ergebnisse der Pisa-Studie 2006. Die fünf Jahre alten Zahlen waren nur auf Landesebene erhoben worden und sind für den »Deutschen Lernatlas« kommunal heruntergebrochen worden. Aktuelle Zahlen aus den Kommunen selbst fließen jedoch nicht in die Studie ein. »Sie wären auch nicht vergleichbar gewesen«, stellt Frank Frick fest, der den Atlas gemeinsam mit Ulrich Schoof in den vergangenen drei Jahren entwickelt hat.
Die Methode hat aber auch Charme. Denn die Stiftung erhebt nicht nur Daten zu Schule und beruflicher Bildung, sondern misst auch nach, ob sich die Menschen in Parteien, der Kirche, in der Feuerwehr oder dem Deutschen Roten Kreuz engagieren, ob sie Theater, Museen und Bibliotheken besuchen. »Wo lebenslang gelernt wird, sind die Menschen glücklicher, das Zusammenleben ist sozial gerechter und die Gesellschaft wohlhabender. Der ÝDeutsche LernatlasÜ zeigt uns, wo die Voraussetzungen für lebenslanges Lernen am besten sind«, sagt Jörg Dräger, Vorstandsmitglied für den Bereich Bildung in der Bertelsmann Stiftung. »Der Atlas verdeutlicht, dass Lernen mehr ist als Schule.«
Im Gesamtergebnis schneiden die süddeutschen Bundesländer deutlich besser als die norddeutschen ab. Kreise und kreisfreie Städte in Bayern und Baden-Württemberg bieten die besten Lernbedingungen. Dahinter folgen etwa gleichauf Regionen in Sachsen, Rheinland-Pfalz und Hessen. Bei den Stadtstaaten liegt Hamburg vor Berlin und Bremen.
Kreis Höxter (Ländlicher Raum, Rang 52 von 81):
Überdurchschnittliche Werte erzielt der Kreis Höxter beim privat motivierten Besuch von VHS-Kursen und den Mitgliedschaften in Sportvereinen. Die Menschen hier sind politisch aktiv und nehmen oft an Typisierungsaktionen teil. Beim schulischen und beruflichen Lernen aber fällt der Kreis Höxter ab.
Artikel im Westfalen-Blatt von Von Stephan Rechlin vom 22.11.2011
So müssen einige Volkshochschulen Miete für die Räume bezahlen, in denen die Kurse stattfinden. Andere haben eigene Räume und wieder andere veranstalten ihre Kurse ohne Mietkosten in Schulen oder anderen städtischen Räumen ihrer Kommune. Auch bei der Organisationsform gibt es bedeutende Unterschiede. Längst nicht jede Kommune hat ihre eigene Volkshochschule. Viele Städte und Gemeinden haben sich zu sogenannten Zweckverbänden zusammengeschlossen. Doch mal gehören diesem Zweckverband nur zwei Städte an, mal sind es mehrere.
Diese Zweckverbände sparen Organisationskosten. Dennoch heißt das nicht, dass sie generell weniger Geld für ihre Volkshochschulen ausgeben, als Kommunen mit einer „eigenen“ VHS. Der Grund ist das Angebot, das unterschiedlich viel Geld verschlingt. So bieten längst nicht alle Volkshochschulen jeden Schulabschluss an. Diese Abschlüsse sind aber besonders kostspielig, da sie ganz besonderen Anforderungen entsprechen müssen. Zudem beteiligen sich einige Volkshochschulen an den offenen Ganztagsschulen, andere führen Integrationskurse durch, wieder andere bieten berufliche Eingliederung an und die nächsten haben alles im Programm. Das verursacht hohe Kosten. Die Einrichtungen kommen damit aber ihrem Bildungsauftrag gemäß dem Weiterbildungsgesetz NRW nach. Die Ausgaben für diese Kurse sind also mehr als gerechtfertigt.“
Doch es gab auch kritische Hinweise zum Programmangebot:
„Kritisch sieht der BdSt hingegen Sportangebote oder Schminkkurse und Farbberatungen. Denn nach Ansicht des Verbandes haben diese Aufgaben nichts mit dem Bildungsauftrag der Volkshochschulen zu tun. Viel zu viele überflüssige Kurse, mit denen Steuergelder verschwendet werden.“
Bedauerlicherweise ist jedoch vornehmlich dieser kritische Tenor in einigen Medien aufgegriffen worden. So kam es zu einigen aufreißerischen Titeln in den Medien, z.B. „Clownereien an der Volkshochschule“ NW vom 12.10.2011 oder „Scharfe Kritik an Volkshochschulen“ im WB vom 12.10.2011.
Für die VHS Höxter-Marienmünster liegt der Schwerpunkt seit Jahren in der beruflichen Bildung und auch bei der Integration - und das mit großem Erfolg. Bei über 500 Veranstaltungen, die jährlich insgesamt angeboten werden, liegt der kritisierte Bereich bei unter 10 Kursen. Hier wiederum sollte zunächst erst mal nach Inhalten und nicht allein nach Titeln geschaut und bewertet werden. Das Weiterbildungsgesetz lässt durchaus Ermessungsspielräume und der Bildungsbegriff unterliegt einer subjektiven Bewertung.
Darüber hinaus werden mit dem Angebot aber auch Teilnehmerwünsche erfüllt. Oft sind es sogar Sportvereine, die auf uns zukommen und über einen gemeinsamen „Schnupperkurs“ neue Teilnehmer akquirieren möchten. Gerade im ländlichen Bereich ist die Vielfalt des Bildungsangebots insgesamt häufig auf die VHS beschränkt. Konkurrenz gibt es kaum, weil sich mit Bildung i.d.R. kein Geld verdienen lässt.
Letztendlich versuchen wir gerade diese „kritisierten“ Kurse so zu kalkulieren, dass am Ende Überschüsse erzielt werden, die dazu eingesetzt werden können, um andere Defizite auszugleichen.
Die einseitige Kritik ist in Zeiten in denen eine mangelnde Ausstattung der Bildung bundesweit beklagt wird geradezu kontraproduktiv.
Die VHS Höxter-Marienmünster ist ISO-qualitätszertifiziert und seit Jahrzehnten bewährt. Letztlich stimmen die Bürger mit den Füßen ab, ob ihnen das Angebot gefällt. Im Jahr 2009 wurde die VHS Höxter-Marienmünster im Vergleich zu den andern 140 VHSen in NRW am besten nachgefragt.
Rainer Schwiete, Leiter der VHS Höxter-Marienmünster
15.10.2011

Artikel in der Neuen Westfälischen vom 1.12.2011
Ein neues und besonderes Angebot hält die VHS Höxter-Marienmünster ab sofort in Höxter vor, ein Arbeitslosenzentrum als Begegnungsraum für Menschen ohne Arbeit.
(Von links) Die VHS-Mitarbeiterinnen Susanne Struck und Silvia Correll, VHS-Leiter Rainer Schwiete, Stellvertr. VHS-Leiter Ulrich Fraune, Tanja Hartmann (Stellvertr.Leiterin Jobcenter), Johannes Wöstefeld (Leiter Arbeitsagentur Höxter), Oliver Verhoeven (Regionalagentur OWL) bei der Eröffnung des neuen Arbeitslosenzentrums im Haus der VHS in Höxter.
VHS-Leiter Rainer Schwiete verweist darauf, dass die berufliche Bildung traditionell ein starkes Standbein der VHS ist. Neben den Qualifizierungsangeboten für Erwerbslose können mit der seit Jahresanfang bestehenden Erwerbslosenberatungsstelle und dem Arbeitslosenzentrum nun auch niederschwellige Angebote gemacht werden, um auch Interessenten zu erreichen, die nicht einfach so zu einem VHS-Kurs gehen.
Ulrich Fraune als Verantwortlicher für die berufliche Bildung sieht hier eine Chance, verschiedenste Zielgruppen, wie Geringqualifizierte, Ältere, Alleinerziehende, Berufsrückkehrerinnen und Migranten in den Lebensalltag und mittelfristig auch wieder in den Arbeitsalltag zu integrieren. An 5 Tagen die Woche ist das Arbeitslosenzentrum im Haus der VHS am Möllinger Platz geöffnet. Die Mitarbeiter der VHS übernehmen hier eine Lotsenfunktion bei der Hilfe zur Selbsthilfe und um mit den Menschen Zukunftsperspektiven zu entwickeln. Es soll ein zwangloser Treffpunkt werden, um Leute kennenzulernen und Information auszutauschen. Neben einem Internetcafe gibt es auch Workshopangebote für unterschiedlichste Themenbereiche.
Gefördert wird das Arbeitslosenzentrum mit Fördermittel vom Land NRW und der EU, die in diesem Bereich perspektivisch großen Handlungsbedarf sehen, wie Oliver Verhoeven von der Regionalagentur OWL erläuterte.
24.09.2011
4.500 ECDL-Prüfungen in Höxter

DLGI-Geschäftsführer Thomas Michel (rechts) überreicht VHS-Leiter Rainer Schwiete die Ehrenurkunde. Über den Erfolg freuen sich auch von links Werner Böhler (Stellvertr.Bürgermeister), Ulrich Fraune (Stellvertr.VHS-Leiter), Angelika Struck, (ECDL-Prüferin), Mirko Löffelbein (ECDL-Prüfer), Tanja Hartmann (Stellvertr.Leiterin Jobcenter Kreis Höxter) und Johannes Wöstefeld (Leiter Arbeitsagentur Höxter)
Die VHS Höxter-Marienmünster ist seit dem 1. April 2000 autorisiertes Prüfungszentrum für den Europäischen Computerführerschein (ECDL).
Mit mehr als 4.500 abgelegten Prüfungen hat sich das anerkannte Zertifikat ganz besonders in Höxter bewährt. Die DLGI (Dienstleistungsgesellschaft für Informatik) aus Bonn hat das mit der Überreichung einer Ehrenurkunde durch den Geschäftsführer Herrn Thomas Michel gewürdigt. "Für eine ländlich geprägte Region ist das eine beeindruckende Resonanz, die auch bundesweit vorbildlich ist", lobte Thomas Michel die örtliche VHS.
Auch der stellvertretende Bürgermeister Werner Böhler gratulierte der VHS zu ihrem Erfolg und stellte heraus, wie wichtig es ist eine kompetente Bildungseinrichtung als Angebot vor Ort zu haben.
VHS-Leiter Rainer Schwiete sah die Auszeichnung auch als Anerkennung für die hohe Bildungsbereitschaft der Bürgerschaft in Höxter, Marienmünster und Umgebung.
Der ECDL ist ein international standardisiertes Zertifikat über die Kenntnisse und Fertigkeiten der Computeranwender. Seine Bedeutung geht inzwischen über Europa hinaus. Zahlreiche Firmen, Einrichtungen, Schulen und Hochschulen haben den ECDL als Standardqualifikation für ihre Mitarbeiter eingeführt. Der Inhaber eines Europäischen Computer-Führerscheins verfügt über all jene Grundfähigkeiten, die in der Wirtschaft von einem Mitarbeiter verlangt werden.
Auch im neuen VHS-Herbstprogramm gibt es wieder entsprechende Kurse und Angebote. Mehr Infos unter www.vhs-hoexter.de, www.ecdl.de oder auch unter www.dlgi.de.
15.09.2011
Auch die VHS hat den Aktionstag genutzt, um sich mit dem neuen Programmheft dem Publikum vorzustellen. Viele mitgenommene Hefte und Beratungen zeugen von einem hohen Interesse. Darüber hinaus sorgte ein Einbürgerungstest, bei dem gerade auch Einheimische testen konnten, ob sie den Test bestehen, für viel Erheiterung.

Der VHS-Pavillon war immer gut nachgefragt.

VHS-Leiter Rainer Schwiete und Ulrike Rabbe mit dem neuen VHS-Heft.
Ein speziellen Stand mit Angeboten zum Thema Ausbildung und zur beruflichen Bildung präsentierte die VHS auch beim Ausbildungsforum.

Danuta Küppers und Astrid Stapel am VHS-Ausbildungsstand.
05.09.2011
Bundestagspräsident Dr. Norbert Lammert spricht über sein Buch

Herzliche Begrüßung des prominenten Gastes vor Schloss Corvey (von links): Dr. Claudia Konrad, Bürgermeister Alexander Fischer, Bundestagsprädident Dr. Norbert Lammert und VHS-Leiter Rainer Schwiete.
Bemerkenswerter Besuch an besonderer Stätte an einem historischen Datum.« So hat VHS-Leiter Rainer Schwiete am Freitag, 17. Juni, dem früheren Tag der deutschen Einheit, den Bundestagspräsidenten Dr. Norbert Lammert im Kaisersaal in Corvey begrüßt.
»Wo und wann kann der zweite Mann im Staate besser über 20 Jahre deutsche Einheit sprechen, als dort, wo Hoffmann von Fallersleben, der Verfasser unserer Nationalhymne, viele Jahre als Bibliothekar gewirkt hat?«, sagte Schwiete.
»Hier in der größten Privatbibliothek in Corvey hat Hoffmann von Fallersleben, der sich zeitlebens für die demokratischen Grundrechte eingesetzt hat, Spuren hinterlassen«, sagte Bürgermeister Alexander Fischer bei der Begrüßung des Gastes.
»Einigkeit. Und Recht. Und Freiheit.« So lautet der Titel seines Buches, das aus Anlass des 20. Jahrestages der deutschen Wiedervereinigung entstanden ist und aus dem Dr. Lammert in Corvey zitierte. »Das Buch ist in 20 Kapitel aufgeteilt, für jedes Jahr wiedervereintes Deutschland ein Kapitel«, erklärte Dr. Lammert.
In den einzelnen Kapiteln gibt er Hinweise auf historische Ereignisse und deren nachhaltige Bedeutung, gibt klare und inspirierende Analysen aus unterschiedlichen Blickwinkeln und legt als Zeitzeuge und Mitgestalter dar, welche Faktoren das demokratische Deutschland heute lebendig und stabil halten. »Ich setze mich vor allen Dingen mit den besonderen Wegmarken der jungen deutschen Geschichte auseinander und befasse mich mit der Frage, ob über diese jeweilige historische Bedeutung diesen Ereignissen noch eine aktuelle Bedeutung zukommt.«
Es gibt vier oder fünf Kapitel, die sich mit Rahmenbedingungen auseinander setzen, unter denen Politik im 21. Jahrhundert stattfindet. Etwa welche Bedeutung die Religion für die moderne Gesellschaft hat, die Rolle der Wissenschaft mit ihren Aufgabenstellungen in heutiger Zeit und das grundsätzliche Selbstverständnis der Entwicklung der modernen Gesellschaft.
»Als die Berliner Mauer im August 1961 - inzwischen vor 50 Jahren - gebaut wurde, ging ich zur Schule. Ich gehörte zur Nachkriegsgeneration, die das eigene Land nur geteilt kennen gelernt hat. Zwei deutsche Staaten, ideologisch und militärisch hoch gerüstet, an der Front des so genannten kalten Krieges. Als im Oktober 2010 das wiedervereinigte Deutschland seinen 20. Geburtstag feierte, war die erste Generation in Deutschland erwachsen geworden, die nie andere Verhältnisse als diese erlebt hat: Ein freies, geeintes demokratisches Deutschland in einer europäischen Gemeinschaft, der scheinbar selbstverständlich west-, mittel- und osteuropäische Staaten angehören. 20 Jahre, in denen sich Deutschland, Europa und die Welt rasant verändert haben«, sagte Bundestagspräsident Dr, Norbert Lammert.
Norbert Lammert hält eine leidenschaftliche Rede. Artikel im Westfalen-Blatt vom 20.06.2011 von Herbert Sobireg und Harald Iding (Fotos)
Bereits 1000 Teilnehmer an der VHS bei Dozent Friedhelm Oberlack
"Der Umgang mit dem Computer ist eine Herausforderung, er gehört heute dazu. Wenn ich nicht versuche, mich der Entwicklung anzuschließen, bin ich bald aus ganzen Bereichen des heutigen Lebens ausgegrenzt." Das ist das persönliche Motto des Dozenten Friedhelm Oberlack, der mittlerweile schon über 1000 Teilnehmer erfolgreich in die neue Medienwelt an der VHS in Höxter eingeführt hat. Und er sagt weiter: "Ich habe es gelernt und jeder andere kann es auch."
Aber, gerade für Ältere ist Geduld gefragt, Geduld bei dem, der lernen und bei dem, der dabei helfen will. Diese Nachmittage wollen Hemmungen abbauen und Lust auf Neues - nämlich den Umgang mit einem PC - wecken. Sie zeigen, wie man den Computer als intelligente Schreibmaschine benutzen kann, vermitteln dabei, was es mit dem sog. WINDOWS auf sich hat und welche Funktionen die verschiedenen Teile eines PC´s haben.
Das Wichtigste an diesem Kurs ist, dass er ganz besonders viel Zeit zum Üben, Fragen und Erklären lässt. Und bei Interesse besteht auch die Möglichkeit, das Internet als großen Schaukasten zu benutzen: für die Börsenkurse ebenso wie für das Reisewetter auf Mallorca.

VHS-Dozent Friedhelm Oberlack im EDV-Kurs
VHS-Leiter Rainer Schwiete ist stolz, mit Friedhelm Oberlack einen hoch engagierten Kursleiter zu haben, der seit Jahren erfolgreich doziert und seine Teilnehmer einfühlsam in die neuen Technologien einführt.
Weitere Informationen zum erfolgreichen Kurs auch hier im Internet.
18.06.2011
Rainer Schwiete ist neuer Sprecher der Volkshochschulen
Zu ihrer turnusmäßigen Frühjahrssitzung trafen sich die Leitungen der 20 Volkshochschulen im Regierungsbezirk Detmold in Bielefeld. Neben den aktuellen Themen und Sachfragen stand die Wahl eines neuen Führungsduos an. Nach 6 Jahren konnte die bisherige Vorsitzende Dr. Birgit Meyer-Ehlert aus Detmold nicht wiedergewählt werden und wurde unter großem Beifall von ihrer Funktion verabschiedet. Zum neuen Vorsitzenden und Sprecher der ostwestfälischen Volkshochschulen wurde ihr bisheriger Stellvertreter aus Höxter Rainer Schwiete einstimmig gewählt. Neue Stellvertreterin ist Anke Steinhauer von der VHS aus dem Altkreis Lübbecke.
16.06.2011
Ehemaliger Präsident des Bundesamtes für Bauwesen, Florian Mausbach, spricht in der Volkshochschule
Kaum waren in Berlin die drei Entwürfe für das nationale Freiheits- und Einheitsdenkmal offiziell gekürt und vorgestellt, wurden sie in Höxter bereits öffentlich diskutiert. Fachkundig begleitet vom geistigen Vater der Idee, auf der 60 Meter breiten und insgesamt 3.000 Quadratmeter großen Fläche des Sockels des früheren Kaiser-Wilhelm-Denkmals vor dem Berliner Stadtschloss der Hohenzollern thematisch an die friedliche Revolution in der DDR und den Weg zur deutschen Einheit vom Herbst 1989 bis zum 3. Oktober 1990 zu erinnern.
Artikel in der Neuen Westfälischen vom 6.10.2010 von Roswitha Hoffmann-Wittenburg

Die VHS präsentierte sich auf dem Höxteraner Wochenmarkt mit einem Bildungsstand. Informationen zum neuen Programmangebot sowie Aktionen wie Luftballonwettbewerb, Waffelbacken und Tests für ein Einstellungsverfahren oder auch zur Einbürgerung stießen auf große Resonanz.
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Artikel in der NW vom 11.09.2010
38 junge Teilnehmer begannen im Herbst des letzten Jahres eine berufsvorbereitende Bildungsmaßnahme bei der Volkshochschule Höxter-Marienmünster.

Ziel war eine umfangreiche Berufsorientierung mit der Hoffnung auf eine Vermittlung in eine Berufsausbildung zum Ende der Maßnahme im Sommer.
Für die Jugendlichen und jungen Erwachsenen unter 25 Jahren war es die Möglichkeit, ihre Chancen auf eine Eingliederung in die Berufswelt zu verbessern und negative Erfahrungen hinter sich zu lassen.
Zunächst erfolgte eine intensive Analyse von Stärken und Fähigkeiten. Hierauf setzte eine Grundlagenschulung u.a. in den Fächern Deutsch und Mathe an. Aber auch soziale Kompetenzen, wie Teamtraining, Kommunikations- und Konfliktfähigkeit, gehörten zum Lehrplan sowie weitere lebenspraktische Themen wie Drogen- und Schuldnerberatung, 10-Finger-Tastschreiben oder bei Bedarf auch der Gabelstaplerführerschein.
Über mehrwöchige Praktika in Kooperation mit den Betrieben in der Region konnten verschiedene Berufsfelder u.a. in den Bereichen Friseur und Kosmetik, Hauswirtschaft, Pflege, Metall und Holz sowie Wirtschaft und Verwaltung intensiv und realitätsnah erprobt werden. Die Teilnahme an Qualifizierungsbausteinen in den Betrieben sowie ein Fachunterricht in der VHS vertieften die berufliche Orientierung.
Hier konnten die Teilnehmer es sich selbst aber auch den Betrieben beweisen.
Und das haben sie mit großem Erfolg praktiziert. Laut Rückmeldung der VHS konnten bisher 32 Teilnehmer direkt in eine Ausbildungsstelle vermittelt werden, 3 Teilnehmer nehmen eine schulische Ausbildung auf. Das sind bereits über 90% und bei dem einen oder anderen kann sich möglicherweise kurzfristig noch etwas tun.
„Damit hat sich die Durchführung dieser Bildungsmaßnahme für alle Beteiligten mal wieder als Erfolg erwiesen.“ so Ulrich Fraune, der Verantwortliche bei der VHS für die berufliche Bildung. Die jungen Teilnehmer haben eine aussichtsreiche Berufsperspektive gefunden und auch die Betriebe können ihre Ausbildungskapazitäten für zukünftige Bedarfe decken. Auch die Agentur für Arbeit als Träger und Finanzier der Maßnahme ist mir dem Ergebnis äußerst zufrieden.
Im September startet wieder eine neue Bildungsmaßnahme bei der Volkshochschule. Interessenten können sich bei der VHS melden.
20.08.2010
Integrationsfest 2010 in Höxter
Gelungenes Sport-, Spiel- und Familienfest auf dem Schulhof des KWG

Die Moderatorin Özlem Cicek ließ es sich nicht nehmen, ein paar Worte mit der türkischen Tanzgruppe zu wechseln, die trotz der Hitze einen tollen Tanz darbot. Die Zuschauer im Schatten waren begeistert, klatschten und tanzten zu der mitreißenden Musik.
"Das ist doch einen riesigen Applaus wert!", diesen Satz hörten die 400 Besucher des zweiten internationalen Sport-, Spiel- und Familienfestes gestern im Laufe der Veranstaltung immer wieder, wenn Moderatorin Özlem Cicek zum Mikrofon griff, um die einzelnen Höhepunkte des Tages anzukündigen und anschließend mit großem Beifall vom Publikum zu entlassen.
Sympathisch führte sie durch die vom Integrationsbüro des Kreises Höxter organisierte Veranstaltung, an der sich 30 Vereine und Institutionen beteiligten. Carola Breker begrüßte als stellvertretende Landrätin des Kreises Höxter alle sehr herzlich, und hob den Schulhof des König-Wilhelm-Gymnasiums als einen passenden Ort, der nicht nur für Bildung, sondern auch für Fröhlichkeit, Kontakte und Gespräche stehe, heraus, um ein solches Fest hier zu veranstalten.
"Schließen Sie neue Freundschaften!"
Bürgermeister Alexander Fischer sagte, " die Stadt Höxter hat sich das Thema Integration auf die Fahnen geschrieben,..., ich halte es für sehr wichtig, sich immer wieder damit zu befassen. Schauen Sie bei ihren Nachbarn vorbei, kommen sie ins Gespräch, schließen Sie neue Freundschaften", motivierte er die Teilnehmer. Auch Adalbert Grüner vom Kreissportbund findet die Integration von Mitbürgern mit ausländischen Wurzeln sehr wichtig, "wie in einer Familie auch muss man jedem seine Eigenheiten lassen", betonte er.
Es gab reichlich Gelegenheit, miteinander in Kontakt zu kommen, sei es bei den vielen Ständen, an denen es Leckeres aus der türkischen oder russischen Küche zu kosten gab, oder bei den vielen Vereinen, die sich der Öffentlichkeit präsentierten, um ihre Arbeit vorzustellen. Für die Kinder gab es viele Möglichkeiten, sich sportlich auszuprobieren, ob beim Stelzenlauf, Torwandschießen, Fuß-Geschicklichkeitsspiel oder tollen anderen Aktionen. Besondere Höhepunkte der Veranstaltung waren die Tanzvorführungen aus der türkischen Folklore, Bauchtanz vom SV 31 Sandebeck und die Line-Dance-Gruppe "Dancing Juniors" der Katholischen Grundschule Stahle. Auch die Sportschule Höxter lockte zahlreiche Besucher zu ihrer Teakwon-Do-Vorführung.
Während der Veranstaltung wurden Turniere im Volley-, Basket-, und Fußball ausgetragen, und der eigens angereiste Zehnkämpfer Jakob Minah fand, er habe schon einige gute Sprinter auf laufen sehen. So konnten sich beim Sprint in ihrer Altersklasse die Cousins Dustin und Kevin Kohlmeyer einen ersten Platz sichern.
Beim Fußball siegte der BSV Bad Driburg und im Basketball gewann eine Mannschaft, die sich aus Höxteranern gebildet hatte. Im Volleyball sicherte sich eine Mannschaft der evangelisch-freikirchlichen Gemeinde Höxter den ersten Platz.
Markus Gabriel vom Integrationsbüro hat die Veranstaltung maßgeblich organisiert und fasste seinen Eindruck mit folgenden Worten zusammen: "Die Stimmung ist super, alle haben ihren Spaß. Insgesamt ist es prima gelaufen, und wir freuen uns auf Warburg". Das Fest soll im nächsten Jahr dort stattfinden und ist als kleine Tour durch die verschiedenen Städte des Kreises Höxter geplant. Ein Termin, den man sich auf jeden Fall vormerken sollte.
Artikel und Fotos vom 11. Juli 2010 aus der Neuen Westfälischen von Melanie Peter
Erfolgreicher Kursus beim Ruderverein Höxter

In Zusammenarbeit mit der Volkshochschule Höxter und dem Ruderverein Höxter nahmen sechs Teilnehmer das VHS Angebot an, auf der Weser das Rudern zu erlernen. An sechs Übungsabenden erlernten die Kursteilnehmer die Rudertechnik durch erfahrene Ruderer des RVH kennen. Zum Abschluss des VHS-Kurses wurde eine kleine Wanderfahrt von Würgassen bis Höxter durchgeführt.
Bei herrlichem Wetter konnten die Kursteilnehmer die erlernten Ruderkenntnisse stromab noch einmal vertiefen, und dabei von der Wasserseite die herrliche Weserlandschaft genießen. Für alle Beteiligten war auch dieser VHS-Kurs wieder ein schönes Erlebnis. Neue Jugendliche und Erwachsene sind jederzeit herzlich willkommen. Mehr Infos unter: www.ruderverein-hoexter.de.
Entertainer Roger Willemsen gastiert in Höxter
Er ist ein begnadeter Schreiber, aber auch als Entertainer kann Roger Willemsen überzeugen. Davon hat er bei seiner multimedialen Lesung aus dem literarischen Bildband »Bangkok noir« in Höxter eine Kostprobe gegeben.

Roger Willemsen bei seinem Vortrag "Bangkok Noir".
Nacht für Nacht war er, der mit seiner ZDF-Talkshow »Willemsens Woche« Maßstäbe gesetzt hatte, über Wochen in Bangkok unterwegs. Begleitet wurde er dabei von dem Fotografen Ralf Tooten. Der ist bekennender Buddhist und fühlt sich in der thailändischen Hauptstadt so heimisch, dass er sie zu seinem Hauptwohnsitz erkoren hat. Bei einem Hamburgaufenthalt waren er und Willemsen beim Radfahren an der Alster zusammengekracht und sind seitdem befreundet.
Er ist ein begnadeter Schreiber, aber auch als Entertainer kann Roger Willemsen überzeugen. Davon hat er bei seiner multimedialen Lesung aus dem literarischen Bildband »Bangkok noir« in Höxter eine Kostprobe gegeben.
Nacht für Nacht war er, der mit seiner ZDF-Talkshow »Willemsens Woche« Maßstäbe gesetzt hatte, über Wochen in Bangkok unterwegs. Begleitet wurde er dabei von dem Fotografen Ralf Tooten. Der ist bekennender Buddhist und fühlt sich in der thailändischen Hauptstadt so heimisch, dass er sie zu seinem Hauptwohnsitz erkoren hat. Bei einem Hamburgaufenthalt waren er und Willemsen beim Radfahren an der Alster zusammengekracht und sind seitdem befreundet.
In seiner kurzen Einführung wies Willemsen auf den wohl einmaligen Charakter dieses Bildbandes hin: »Meine Texte sind keine Erläuterungen zu den Bildern, die Fotos veranschaulichen nicht die Aussagen der Texte. Text und Bild treffen sich irgendwo in der Mitte.«
Atemberaubend sind viele der Aufnahmen. Dass Bangkok auch die Stadt der käuflichen Liebe ist, das verschweigen sie nicht. Aber sie machen das Persönliche in den Gesichtern der Frauen sichtbar. Nicht Sensationslust lenkt den Blick, sondern das Prinzip der Achtsamkeit, des genauen und aufmerksamen Hinschauens. Die Fotos erschließen gerade in ihren vielen Hell-Dunkel-Kontrasten ganz eigene Welten
im Zwischenreich zwischen einer oft blendend-strahlenden Helligkeit und der sie umgebenden, Geheimnisse und Gefahren verheißenden Finsternis.
Atemberaubend sind oft auch die Texte, die Willemsen zuweilen skandierend wie Lyrik liest. Sie lassen das Flirrende und an Facetten reiche ihres Gegenstandes beim Vortrag lebendig werden. Es sind Reisebeschreibung ganz eigener Art, Kunstwerke, in denen die Sprachgewalt des Autors die Wörter zum Tanzen bringen. Den Zuhörer, der gleichzeitig von der Schau großformatiger Bilder gefesselt ist, fasziniert dieser Atem einer in ihrem Klang berauschenden Prosa, die eigentlich ein Poem ist. Die beiden haben bei ihren nächtlichen Streifzügen Prostituierte ebenso besucht wie Mafia-Kickboxer, Menschen in Wohntürmen wie die in Slumhütten. Sie waren in Clubs der besten Gesellschaft Bangkoks ebenso zu Gast wie in elenden Absteigen.
Dabei sind sie nicht unerhebliche Risiken eingegangen, etwa als sie den geheimen
Schlafplatz der Elefanten mit ihren Treibern aufsuchten, die durch die Straßen ziehen, um sich Nahrung zu erbetteln: traurige Symbole einer untergegangenen Epoche.
Roger Willemsen am Büchertisch mit der Thailändischdozentin der VHS Sukhontha Beyer (rechts).
Willemsen hat seinen begeisterten Zuhörern einen Abend beschert, der wie ein kunstvoller Film abläuft, und der sie in den vieldeutigen Zauber einer fremden Welt hineingezogen hat.

Artikel im Westfalen-Blatt von Wolfgang Braun vom 11.05.2010

Von links VHS-Leiter Rainer Schwiete, Bürgermeister Alexander Fischer, Lehrgangsleiterin Angelika Struck, die Absolventen Robert Hüls, Waldemar Wegner, Björn Nennhaus, Eyleen Golücke, Desiree Dohmann, Larissa Detterer, Marie Diekmann, Ramona Wolf, David Ulbrich, Michael Koch sowie Ausbilder und Stellv. VHS-Leiter Ulrich Fraune und Dozent Mirko Löffelbein. Es fehlt Alessia Wins.
Als im Jahr 2006 ein großer Lehrstellenmangel herrschte und das Land NRW unter Minister Laumann ein Sonderprogramm für zusätzliche Ausbildungsstellen auflegte, beteiligte sich auch die hiesige VHS spontan daran. Berufliche Bildung wird an der VHS schon seit über 25 Jahren groß geschrieben und eine komplette Ausbildung stellt noch eine besondere Herausforderung dar. Damit sollte geraden den jungen Leuten eine Perspektive für eine berufliche Integration und gesellschaftliche Teilhabe eröffnet werden.
In Zusammenarbeit mit Kooperationsbetrieben aus der freien Wirtschaft im Kreis Höxter und dem Berufskolleg in Höxter wurde eine 3-jährige Berufsausbildung zum Bürokaufmann und zum Einzelhandelskaufmann angeboten. 12 junge Interessenten zwischen 19 und 24 Jahren begannen am 1. Februar 2007 ihre Ausbildung als „Azubis“ bei der Stadt Höxter.
Die Gesamtverantwortung bei der Berufsausbildung lag bei der VHS Höxter-Marienmünster.
Sie übernahm die besondere Rolle der Koordination und Begleitung sowie der gezielten Förderung bei Defiziten und der Vermittlung von weiteren Schlüsselqualifikationen.
So konnten die Teilnehmer zusätzlich zu den jeweiligen Fachkenntnissen der Ausbildungsberufe den kompletten Europäischen Computerführerschein mit allen 7 Modulen erlangen sowie ihre Kenntnisse in Wirtschaftsenglisch erweitern und diese mit der LCCI-Prüfung (Londoner Industrie- und Handelskammer) erfolgreich zertifizieren lassen.
Die Kooperationsbetriebe aus der freien Wirtschaft übernahmen die Praxisteile der Ausbildung, während sich das Berufskolleg in Höxter für den klassischen Berufsschulunterricht verantwortlich zeigte.
11 Teilnehmer haben die Abschlussprüfungen in den Ausbildungsberufen nun erfolgreich absolviert und konnten zum Ende der Ausbildung erfolgreich ihre Urkunden und Zertifikate in Empfang nehmen.
Bürgermeister Fischer persönlich händigte die Dokumente aus und gratulierte den Auszubildenden zu ihrem großen Erfolg. Er betonte, dass ihm Bildung besonders am Herzen liegt und eine wesentliche Voraussetzung für eine erfolgreiche Lebensplanung ist.
15.02.2010